Im September 2025 war ich für einige Tage mit der Bahn in der nördlichen Toskana unterwegs. In Teil 1 habe ich bereits von meiner Zeit in Florenz berichtet. Nun geht es weiter nach Lucca, wo ich gleich vier Nächte verbrachte. Von dort aus machte ich auch Ausflüge nach Livorno und Pisa sowie in die Garfagnana. In diesem Artikel möchte ich meine Eindrücke aus den jeweiligen Orten schildern sowie meine Lieblingsfotos von diesem Abschnitt der Reise zeigen.
Lucca
Als ich in Lucca aus dem Zug stieg, war ich zugegebenermaßen etwas erschöpft. Die drei vorherigen Tage in Florenz waren eindrucksvoll, aber auch ziemlich hektisch, und während meines Umstiegs in Pisa Centrale kam zu meinem stärker werdenden Kopfweh das Gefühl, zu viel Sonne abbekommen zu haben. Doch all das war schnell vergessen, als ich durch das imposante Stadttor Porta San Pietro trat und einen ersten Blick auf Luccas Altstadt werfen konnte.
Lucca liegt etwas nördlich von Pisa und verfügt über eine große und intakte Altstadt, die vollständig von einer breiten, begrünten Stadtmauer umgeben wird. Mein erster Einduck von Lucca war extrem positiv – auf den Plätzen der Stadt ging es lebhaft zu, doch zu keinem Zeitpunkt fühlte ich mich dort wie in Florenz durch zu viele Touristen gestresst. In den richtigen Ecken der Stadt oder früh am Morgen kann Lucca sogar ziemlich ruhig sein.
Spannenderweise fand ich es relativ einfach, Florenz trotz seiner Schattenseiten auf Fotos relativ gut aussehen zu lassen – als Fotograf hat man dort wirklich einfaches Spiel. In Lucca war es tendenziell andersrum – die Stadt ist großartig, die Atmosphäre war wahnsinnig schön und gemütlich, doch es fiel mir schwer, dies auf Fotos festzuhalten und entsprechend darzustellen. Für Fotografen gibt es also auch weiterhin gute Gründe, nach Florenz zu fahren.
Lucca hingegen lockt mit anderen Dingen. Dank seiner gemütlichen Atmosphäre, kombiniert mit der schönen Architektur und dem guten Essen, wäre die Stadt meiner Meinung nach perfekt für längere, erholsame Aufenthalte geeignet, bei denen man nicht viel mehr macht außer das Leben zu genießen. Wer schon immer einmal für ein paar Tage bis Wochen in eine italienische Stadt fahren wollte, um dort den ganzen Tag auf lebhaften Plätzen zu sitzen, zu essen und in Ruhe die Umgebung zu bestaunen, dem kann ich Lucca dafür wärmstens empfehlen.
Für mich persönlich kam so etwas natürlich nicht in Frage, denn Stillsitzen kann ich im Urlaub selbst dann nicht, wenn ich es mir explizit vornehme (und ich habe darüber nachgedacht). Stattdessen unternahm ich viele ausgedehnte Spaziergänge durch die Gassen der Altstadt und über die wunderschöne Stadtmauer. Außerdem standen von Lucca aus zwei Tagesausflüge auf dem Programm, aber dazu später mehr. Ursprünglich hatte ich ja überlegt, für ein Konzert bereits im Juli nach Lucca zu kommen, und im Nachhinein muss ich sagen, es wäre ein Traum gewesen, Pet Shop Boys dort live auf der Piazza Napoleone zu sehen und ein entspanntes Sommerwochenende in der Stadt zu verbringen.
Stattdessen fand während meines Aufenthalts unverhofft ein ganz anderes Event in Lucca statt. Kurz nach meiner Ankunft wurde damit begonnen, überall kleine Lichter an den Fassaden der Altstadt anzubringen. Viel habe ich mir dabei nicht gedacht, doch wenige Tage später kam ich dann plötzlich in den Genuss, das Santa Croce Fest mitzuerleben. Dabei wurden abends die Straßenlaternen in bestimmten Straßen und auf bestimmten Plätzen abgeschaltet, so dass es bis auf die zahlreichen Lichter an den Fassaden stockdunkel war. Es gab Musik, und ein kirchlicher Umzug mit verschiedenen Gruppierungen wurde quer durch die Altstadt geleitet. An diesem Abend herrschte überall eine sehr interessante, feierliche Stimmung, als gefühlt halb Lucca unterwegs war, um die Prozession zu sehen – kirchliche Veranstaltungen in Italien sind ja schon immer ein gewisses Erlebnis.
Mein vermutlich liebster Ort in Lucca war ohne Zweifel die Stadtmauer, die begrünt und in einen hübschen, erhöhten Spazierweg rund um die Altstadt umgewandelt wurde. Von dort oben hat man schöne Aussichten auf die Türme im Zentrum und die Berge im Süden und Norden der Stadt. Definitiv eines der Highlights in Lucca und empfehlenswert zu jeder Tageszeit.












Der vielleicht schönste Platz in der Altstadt von Lucca ist die Piazza dell’Anfiteatro. Dieser ovale Platz liegt eingeschlossen zwischen den Häusern und ist nur durch vier etwas versteckte Durchgänge zu erreichen. Wer nicht weiß, dass dieser Platz existiert, könnte ihn erstaunlich leicht übersehen, doch einmal dort angekommen, ist man vermutlich recht froh, das nicht getan zu haben. Gerade abends war die Stimmung dort sehr lebhaft.






Auch die restliche Altstadt von Lucca ist sehr sehenswert, wobei ich vor allem das stimmige Gesamtbild genossen habe. Besonders gut gefallen haben mir jedoch der Duomo di San Martino und die Basilica di San Frediano mit ihren sehenswerten Türmen. Und wo wir gerade von Türmen sprechen: Der Torre Guinigi ist natürlich ein weiteres Highlight der Stadt, und sei es nur aufgrund der Steineichen, die auf ihm gepflanzt wurden. Man kann den kleinen (und sehr engen) Dachgarten auf dem Turm auch besichtigen – die Aussicht ist wirklich hübsch, allerdings kann man den ikonischsten Turm Luccas (den Torre Guinigi selbst) von dort oben natürlich nicht sehen. Möglicherweise ist der benachbarte Torre delle Ore aus diesem Grund der bessere Aussichstturm, ich werde das beim nächsten Mal herausfinden.

















Von Lucca aus unternahm ich wie bereits erwähnt außerdem zwei Tagesausflüge: Einmal ging es nach Livorno ans Meer, wobei ich auf dem Rückweg noch einen Zwischenstop in Pisa einlegte, und an einem anderen Tag fuhr ich in die Berge nördlich von Lucca – die Garfagnana – nach Bagni di Lucca.
Im Nachhinein bin ich mir allerdings nicht ganz sicher, ob ich diese beiden Ausflüge so weiterempfehlen würde – dazu gleich mehr. Ich denke, es ist angemessen zu sagen, dass Lucca nicht der allerbeste Ausgangspunkt für Tagesausflüge mit der Bahn ist (anders als z.B. Verona, von wo aus dieses Konzept perfekt funktioniert hat). Klar, theoretisch kann man ausgehend von Lucca viele mehr oder weniger interessante Ziele erreichen (Pisa, Livorno, La Spezia oder die Cinque Terre, Pistoia, Prato, Florenz, Bagni di Lucca, Barga). Doch in der Praxis sind diese Verbindungen oft langsam, mit Umstiegen verbunden (was nicht dramatisch wäre), und fahren i.d.R. in unregelmäßigen Abständen mit teils langen Wartezeiten zwischen Zügen (was schon eher ein Problem darstellt). Ich vermute, dass das daran liegt, dass Lucca nicht wirklich auf einer der Hauptachsen des toskanischen Bahnnetzes liegt (wobei Teile der Strecke nach Florenz bei meinem Besuch scheinbar auch gesperrt waren, vielleicht ist es normalerweise besser). Pisa eignet sich als bequemer Ausgangspunkt für Ausflüge vermutlich deutlich besser, aber dann ist man eben in Pisa und nicht in Lucca. Ein Dilemma.
Livorno
Was kann ich über Livorno sagen? Nun, ich würde die Stadt auf jeden Fall als interessant beschreiben. Ungewöhnlich trifft es vermutlich auch ganz gut. Soviel gleich vorweg, Livorno ist für italienische Verhältnisse sicherlich keine Schönheit, vor allem nicht im direkten Vergleich mit Florenz, Lucca oder sogar Pisa.
Auf Livorno aufmerksam geworden bin ich durch diesen tollen Artikel auf wandernd.de (allgemein eine große Empfehlung für Italien-Liebhaber). Die Beschreibung der untouristischen, authentischen und weltoffenen italienischen Hafenstadt und der Vergleich mit Genua hat mich sofort neugierig gemacht, und als sich mir auf dieser Reise die Gelegenheit bot, die Stadt selbst zu besuchen, wollte ich sie unbedingt nutzen. Außerdem würde ich so in den Genuss einiger Stunden am Meer kommen, was gäbe es also schon an diesem Plan auszusetzen?
Ich glaube, ich war an diesem Tag der einzige Tourist in Livorno. Zumindest hat es sich so angefühlt, als ich auf der Piazza della Repubblica aus dem Bus stieg und mich auf den Weg in das Altstadtviertel Venezia Nuova machte. Die Straßen entlang der Kanäle dort hatten zumindest etwas sehr Friedliches, da dort wirklich nur wenig Menschen unterwegs waren.
Zugegeben, die Kanäle in Venezia Nuova waren sehr eindrucksvoll, vermutlich würde ich diese Gegend sogar als schön bezeichnen, wenn auch etwas heruntergekommen. Auch die in einen Park umgewandelte benachbarte Fortezza Nuova oder die imposante Markthalle des Mercato Centrale waren definitiv sehenswert. Und dann ist da noch die nahezu berühmte Terrazza Mascagni – eine große, gewundene Terrasse am Meer, die auf jeden Fall ein hervorragendes Fotomotiv darstellt und zu der sich ein Abstecher definitiv lohnt. Doch abgesehen davon tat ich mich leider etwas schwer, Schönheit in Livorno zu finden. Wer nicht explizit für die etwas ungewöhnliche Atmosphäre in die Stadt kommt, wird vermutlich in so ziemlich jeder anderen größeren Stadt Italiens mehr Glück haben.
Um es deutlich zu betonen: Ich bereue es nicht, Livorno besucht zu haben. Die sehenswerten Ecken der Stadt haben mir gut gefallen, es war mal etwas ganz anderes, und die Zeit, die ich auf der Terrazza Mascagni am Meer verbracht habe, tat wirklich gut und war vermutlich auch der Hauptgrund, warum ich überhaupt nach Livorno wollte. Vielleicht wäre ich mit dem Rest der Stadt wärmer geworden, wenn ich abends noch mehr Zeit dort verbracht hätte. Doch aktuell muss ich ehrlich zugeben, dass ich niemandem empfehlen würde, selbst nach Livorno zu fahren, außer diese Person weiß explizit, auf was sie sich einlässt und was sie dort erwarten wird. Besuchen auf eigene Gefahr, aber es könnte sich eventuell lohnen.






Pisa
Pisa hat den Ruf, abseits vom Platz der Wunder langweilig zu sein. Vielleicht war es der starke Kontrast zu Livorno, wo ich nur wenige Minuten zuvor noch war, aber ich weiß nicht, ob ich dem zustimmen würde. Der Arno ist beeindruckend, die Altstadt nördlich des Flusses ist eigentlich sehr hübsch und vor allem erstaunlich lebhaft – ein großer Teil der Leute dort wirkte auf mich dabei einheimisch. Mir hat es jedenfalls überraschend gut gefallen, und das, obwohl ich nicht mal die Piazza dei Cavalieri sehen konnte, da diese durch einen undurchsichtigen Zaun leider komplett abgesperrt war.
Die Piazza dei Miracoli (oder in langweilig: Piazza del Duomo) im Norden der Altstadt gleicht wirklich einem Wunder. Ich war mir basierend auf früheren Erfahrungen sicher, dass ich es dort furchtbar finden würde, und ja, die vielen Touristengruppen waren etwas anstrengend. Aber je später es wurde, desto leerer wurde es, und irgendwann ab Sonnenuntergang war die Stimmung plötzlich ziemlich entspannt und gemütlich. Und die Architektur ist wirklich beeindruckend, auch wenn der Campanile meiner Meinung nach etwas überbewertet wird im Vergleich zu den anderen beeindruckenden Gebäuden. Ich kann jedem nur empfehlen, etwas später am Abend (oder vielleicht auch früh am Morgen) nach Pisa zu kommen – Sonnenuntergang und Blaue Stunde auf diesem Platz zu erleben war herrlich.





Bagni di Lucca
Zwei Tage später stand der nächste Ausflug an. Diesmal ging es in die Berge nördlich von Lucca, in die Garfagnana. Aus verschiedenen organisatorischen Gründen musste ich diesen Ausflug leider auf einen Sonntag legen, was im Nachhinein betrachtet definitiv ein Fehler war – der erste von vielen. Aber der Reihe nach.
Vor Beginn der Reise hatte ich mich mit den Ausflugsmöglichkeiten in der Garfagnana intensiv beschäftigt, da ich vor diesem Gebiet aufgrund der mäßigen öffentlichen Anbindung den größten Respekt hatte. Zwar gibt es von Lucca aus eine Bahnstrecke in die Berge, an der meine drei potentiellen Ziele Barga, Bagni di Lucca und Borgo a Mozzano lagen, jedoch variiert die Frequenz der Züge relativ stark.
Das zweite Problem sind die Entfernungen der Ortszentren zu ihren jeweiligen Bahnhöfen, in den meisten Fällen müsste man noch einige Kilometer zu Fuß zurücklegen. An sich wäre das ja kein Problem, doch die einzigen Wege führten in der Regel über kurvige Landstraßen ohne Gehsteig, was nicht ganz meine Vorstellung von einer entspannten Wanderung ist. Vor allem in Barga wäre dies ein großes Problem gewesen, weswegen man dort am besten mit einem direkten Bus und nicht mit dem Zug anreisen sollte. Busse fahren sonntags jedoch nicht oder nur kaum, weswegen ich mich am Ende für Bagni di Lucca und die Teufelsbrücke in Borgo a Mozzano als vermeintlich einfachere und sicherer zu erreichende Ziele entschied.
Es begann relativ gut, denn die Fahrt durch die Berge nördlich von Lucca ist traumhaft schön. An diesem Tag regnete es gelegentlich und einzelne Nebelschwaden zogen durch die grünen, bewaldeten Täler. Als ich in Bagni di Lucca aus dem Zug stieg, fiel mir als erstes auf, wie gut die Luft dort war. Außerdem nahm ich zur Kenntnis, dass ich auf jeden Fall der einzige Tourist weit und breit war – alles andere hätte mich auch gewundert. Voller Zuversicht machte ich mich auf den Weg, die zweieinhalb Kilometer am Fluss entlang zu den interessanten Abschnitten des in mehrere kleine Orte unterteilten Tals zu laufen. Und das war der Moment in dem mir auffiel, dass es selbst innerorts und entlang der Hauptstraßen keine Gehsteige gab.
So schön das Tal auch ist, ich kann wirklich niemandem empfehlen, in Bagni di Lucca zu Fuß unterwegs zu sein. Gehsteige gibt es in der Regel nicht, weder innerorts noch zwischen den Ortschaften, während die Autos mit 50 bis 70 km/h nur wenige Zentimeter entfernt vorbeifahren. An einer Stelle wurde trotzdem ein Zebrastreifen angebracht – er führte von einer verlassenen Wiese in eine Hecke. Witzig. Und das war die vermeintlich fußgängerfreundlichere Route, die ich vor der Reise mühsam mit Hilfe von Google Maps recherchiert hatte. Im Street View sah alles auch noch einigermaßen annehmbar aus, doch als ich dann selbst dort war und durch nasses Gras stiefelte, um den vorbeifahrenden Autos auszuweichen, fühlte sich alles wie ein sehr großer Fehler an. Auch in den Orten selbst ist quasi jede freie öffentliche Fläche für Autos reserviert. Die Gehsteige sind wenn vorhanden extrem schmal, ein kleiner Platz am Fluss – der einzige weit und breit – diente als Parkplatz. Es ist sinnlos, diese Gegend mit dem Zug und zu Fuß erkunden zu wollen, wenn dort offensichtlich das Auto die einzige erwünschte Form der Fortbewegung ist. Kein Wunder, dass ich mich wie in einer Geisterstadt gefühlt habe, wenn so gut wie keine Menschen auf den Straßen unterwegs sind.
Ein wenig versöhnen konnte ich mich mit Bagni di Lucca dann doch noch, als ich den Ortskern rund um den Ponte a Serraglio erreichte. Friedlich spiegeln sich die bunten Häuser hier im Wasser der Lima, es gibt ein altes Casino, eine Hängebrücke für Fußgänger (wahnsinn), eine Ruine, einen netten kleinen Garten, in dem die hübsche Cappella Demidoff steht, und vereinzelt sogar ein paar Bänke. Viel ist das zwar nicht, doch der Blick durch das Tal auf die Brücke und die Häuser am Fluss ist wirklich schön, und dafür hat es sich vermutlich doch gelohnt, die Strapazen auf sich zu nehmen. Aus Zeitgründen (und weil ich nicht noch weiter an der Straße entlanglaufen wollte) habe ich es zwar leider nicht mehr in den östlichen Ortskern rund um den Parco Contessa Casalini geschafft, doch allzu viel verpasst habe ich dort vermutlich sowieso nicht. Stattdessen habe ich entspannt zu Mittag gegessen und noch etwas Zeit am Fluss verbracht, bevor es zurück in Richtung Bahnhof ging.
Da es Sonntag war, gab es nur etwa alle drei Stunden Zugverbindungen zwischen Lucca und den Orten in der Garfagnana, was einiges an Planung voraussetzte. Diese Planung war dann jedoch ziemlich umsonst, als Trenitalia meinen Zug für die Weiterfahrt nach Borgo a Mozzano kommentarlos ausfallen ließ. Ein enttäuschender Tagesabschluss, denn dies bedeutete nicht nur, dass ich einige Stunden an einem Bahnhof im Nirgendwo fernab interessanter Orte verbringen durfte, sondern auch, dass ich den Besuch bei der Teufelsbrücke leider ausfallen lassen musste – immerhin konnte ich sie bei der Vorbeifahrt für einen kurzen Moment sehen.
Insgesamt war der zweite Ausflug also eher ein Reinfall. Basierend auf dem was ich gesehen habe, würde ich ein bis zwei Stunden für einen Besuch in Bagni di Lucca einplanen, eventuell auch weniger. Im Nachhinein hätte ich wahrscheinlich mehr vom Tag gehabt, wenn ich stattdessen in Lucca geblieben wäre. Alternativ könnte man beim nächsten Mal ausprobieren, ob Barga die bessere Wahl gewesen wäre, doch an einem Sonntag war dies leider nicht möglich. Fazit zur Garfagnana: Spannende Gegend, aber unter den aktuellen Gegebenheiten ist dies die Grenze von dem, was ich mir mit öffentlichen Verkehrsmitteln zutrauen würde, da es unnötig mühsam und zeitaufwendig ist. Und auch laufen möchte ich auf solchen Straßen nie wieder – ein Auto ist dort definitiv notwendig, um sich nicht wie ein Mensch zweiter Klasse zu fühlen.


Fazit
Das war der zweite und letzte Artikel zu meiner Reise durch die nördliche Toskana im September 2025. Für mich ging es von Lucca aus noch für eine Nacht nach Ferrara, doch da diese Stadt nicht in der Toskana liegt, muss ich darüber eventuell ein andermal berichten.
Zugegeben, es war für mich leider nicht die erholsamste Reise – Florenz war wunderschön aber auch anstrengend, über meine etwas misslungene Ausflugsplanung habe ich in diesem Artikel ja bereits ausführlich berichtet, und auch der Zeitpunkt kurz vor meinem Umzug nach Wien war im Nachhinein nicht ideal. Trotzdem bin ich sehr froh, dass ich dort war – nicht nur aufgrund der vielen interessanten Erlebnisse und der Fotos, die ich mitbringen konnte und mit denen ich sehr zufrieden bin, sondern vor allem, da mich Lucca so begeistert hat. Ich kann mich nur wiederholen wenn ich sage, dass ich einen Besuch in dieser Stadt jedem ans Herz legen würde.
Vielen Dank fürs Lesen! Alle meine Toskana-Reiseberichte gibt es hier:
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