Eindrücke aus Transsilvanien – Siebenbürgen-Rundreise 2026

Diesen August ging es auf eine kurze Busrundreise durch Siebenbürgen, eine große historische Region im Herzen Rumäniens, um die dortigen Highlights zu entdecken und einen Überblick über diesen Teil des Landes zu bekommen. In diesem Artikel möchte ich von meinen Eindrücken berichten, einige Bilder der Reise zeigen, und erklären, warum ich nach dieser Reise unbedingt nochmal nach Rumänien reisen möchte. Und ganz am Ende des Artikels gibt es dann noch einen kleinen fotografischen Bonus.

Im August 2023 war ich zum ersten Mal in Rumänien, um gemeinsam mit der Familie das Banat zu erkunden – eine Gegend, in der meine Großeltern bis vor circa 50 Jahren gelebt haben. Damals habe ich auf dem Blog geschrieben, dass es eine faszinierende Reise war, ich es aber für unwahrscheinlich halte, dass ich irgendwann nochmal nach Rumänien kommen würde.

Nun, so kann man sich täuschen. Ziemlich genau drei Jahre später ging es erneut auf Busreise durch das nach Einwohnerzahl sechstgrößte Land der EU. Diesen August stand eine kurze Rundfahrt durch die Region Siebenbürgen (für viele vielleicht eher unter dem Namen Transsilvanien bekannt) auf dem Programm. Allzu viel Zeit war dabei zwar nicht eingeplant, doch in nur wenigen Tagen haben wir es trotzdem geschafft, die meisten Highlights zu sehen und einen guten Überblick über diese auch landschaftlich sehr reizvolle Region zu bekommen.

Meine Erwartungen waren vor Beginn der Reise zugegebenermaßen nicht allzu hoch. Ich war zwar sehr neugierig, wie Rumänien abseits des Banats wirken würde, doch ich hatte nicht damit gerechnet, dort ein Tourismusjuwel vorzufinden. Das war jedoch eindeutig mein Fehler, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich noch nie näher mit Reisezielen in Rumänien beschäftigt. Während ich das Banat 2023 aus touristischer Sicht eher uninteressant fand (mit Timișoara als großer Ausnahme), hat mich Siebenbürgen sehr begeistert. Nicht nur die Hügel und Berge machten dabei für mich einen großen Unterschied, auch die vielen mittelalterlichen Bauwerke und Stadtzentren in der Region haben mich sehr fasziniert.

Eine große Verbesserung im Vergleich zum letzten Mal war außerdem die Anreise, denn von Wien ist Rumänien wesentlich einfacher und schneller zu erreichen als aus München. So konnte ich mir dieses Mal zum Glück die circa zwölfstündige Busfahrt über Nacht sparen, stattdessen ging es entspannt mit dem Zug in etwas über sieben Stunden und mit Zwischenstopp in Budapest nach Arad, wo wir auf die restliche Reisegruppe trafen. Ich möchte außerdem positiv hervorheben, dass Rumänien inzwischen Teil des Schengen-Raums geworden ist, so dass an der Grenze zu Ungarn nicht einmal mehr kontrolliert wurde – Europa ist toll!

Von Arad aus ging es dann mit dem Bus nach Sibiu (Hermannstadt), von wo aus wir auch einen Ausflug nach Sighișoara (Schäßburg) machten. Danach fuhren wir für zwei Nächte nach Brașov und Umgebung, bevor es schließlich wieder zurück nach Arad ging.

Eine Anmerkung noch aus fotografischer Sicht: Zum Fotografieren war diese Art von Reise natürlich nicht ideal, da die Zeit meistens knapp war. Da wir die meisten Orte um die Mittagszeit herum besucht haben, war das Licht außerdem selten gut, weswegen die Bilder vielleicht nicht ganz auf dem Niveau sind, wie ich es sonst gerne hätte. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn es standen nunmal andere Dinge im Fokus, und ich denke, dass die Schönheit der Region trotzdem gut zur Geltung kommt.

Sibiu – Hermannstadt

Als wir zum ersten Mal die Piața Mare – den Hauptplatz von Sibiu – betraten, wurde mir klar, dass ich mich bezüglich der Attraktivität Rumäniens als Reiseland eventuell geirrt habe. Die Altstadt von Sibiu ist zwar nicht riesig, aber dafür voll mit wunderschönen Gebäuden. Mein Highlight waren die sehr schön angelegten Plätze im Stadtzentrum sowie die Treppen zwischen Ober- und Unterstadt.

Kurz nach unserer Ankunft wurden wir auf der Piața Mare von einem heftigen Regenschauer überrascht – nicht zum letzten Mal auf dieser Reise. Doch der Fotograf in mir hat sich sehr darüber gefreut, nass zu werden, denn durch den Regen entstanden einige sehr hübsche Fotomotive.

Da unser Hotel in Fußreichweite der Altstadt war, machte ich mich am nächsten Morgen noch vor dem Frühstück nochmal auf den Weg in die Stadt. Ich liebe es, im Urlaub früh unterwegs zu sein und Städten beim Erwachen zuzusehen, und auch Sibiu bildete da keine Ausnahme. Leider blieb mir letztendlich nicht viel Zeit, um all die interessant aussehenden Ecken zu erkunden, denn die Abfahrt des Busses rückte immer näher. Trotzdem waren diese Momente in der morgendlichen Altstadt für mich eines der Highlights der Reise, und sie haben in mir auf jeden Fall die Lust geweckt, irgendwann nochmal für einen längeren Aufenthalt nach Sibiu zu kommen.

Sighișoara – Schäßburg

Die Altstadt von Sighișoara ist möglicherweise noch ein gutes Stück schöner als die von Sibiu – zumindest ist sie deutlich spektakulärer. Dafür trafen wir dort auch zum ersten Mal auf eine signifikante Zahl ausländischer Touristen – der Unterschied zu touristischen Kleinstädten in Italien oder Frankreich hat sich stellenweise ehrlich gesagt nicht riesig angefühlt.

Ich kann allerdings auch gut nachvollziehen, dass die Leute gerne nach Sighișoara fahren, denn vor allem die Gassen und Plätze rund um den imposanten Stundturm sind wunderschön. Auch die Schülertreppe – eine fast hundert Meter lange, überdachte Treppe aus Holz – war sehr beeindruckend. Den Schulberg, den man am Ende der vielen Stufen erreicht, fand ich zwar ehrlich gesagt etwas unspektakulär, trotzdem kann ich nur empfehlen, die Treppe einmal hinaufzugehen und dabei die besondere Atmosphäre zu genießen.

Im Nachhinein glaube ich, dass wir bei unserem Besuch in der Stadt etwas Pech hatten. Wir sind erst relativ spät am Vormittag dort angekommen, und das Wetter war zu Beginn sehr trüb, so dass alles ein wenig grau wirkte. Als die Sonne gegen Mittag schließlich doch noch hinter den Wolken hervorkam, wurde es plötzlich unerwartet heiß, und das Licht war zu dieser Tageszeit natürlich auch nicht mehr schön. Ich würde aber in Zukunft sehr gerne mal eine Nacht in Sighișoara verbringen, um die Stadt am Abend oder am frühen Morgen bei schönerem Licht und hoffentlich auch mit weniger Touristen zu erleben.

Kirchenburg Biertan – Birthälm

Auf dem Rückweg von Sighișoara machten wir einen kurzen Stopp im kleinen Dorf Biertan (deutsch: Birthälm), um die dortige Kirchenburg zu besichtigen. Diese wurde Ende des 15. Jahrhunderts erbaut und besteht aus mehreren Mauerringen und Türmen. Der Komplex ist erstaunlich groß und verwinkelt, und auch die Ausblicke auf das umliegende Dorf und die hügelige Landschaft im Hintergrund sind wirklich hübsch. Sehr sehenswert meiner Meinung nach, selbst wenn ich persönlich die Kirche selbst eher uninteressant fand.

Danach ging es zum Abendessen in ein Lokal am Waldrand in der Nähe von Mediaș. Nicht nur war es dort sehr hübsch, es gab auch noch alle möglichen Tiere zu sehen (u.a. Pferde und Ponys, Ziegen, Kaninchen, Hühner, Fasane, Pfauen und viele Katzen mit sehr süßem Nachwuchs). Zwar taten mir diese in ihren eher kleinen Gehegen oft leid, aber trotzdem sind Tiere für mich persönlich natürlich immer eine Bereicherung.

An dieser Stelle möchte ich kurz die rumänische Küche loben: Selbst wenn man es als Vegetarier dort nicht immer leicht hat – das was ich essen konnte, hat stets vorzüglich geschmeckt. Besonders von paniertem Cașcaval und Mămăligă (Maisbrei) mit Schmand und Käse könnte ich mich tagelang ernähren.

Brașov – Kronstadt

Zwischen Sibiu und Brașov gibt es aktuell noch keine Autobahn. Nun bin ich selbst ja kein allzu großer Freund dieser Erfindung, doch wenn man in einem Reisebus sitzt, der zweifelsohne zu groß für die kurvigen Landstraßen ist, die sich durch die bewaldeten Täler westlich von Brașov schlängeln, weiß man ein Stück gerade, flache und sicher befestigte Straße dann doch zu schätzen. Zugegebenermaßen hätte es etwas besser ausgebaute Wege in die sechstgrößte Stadt des Landes gegeben, doch scheinbar war das Navi der Meinung, dass die abenteuerlich-kurvige Route um einige Minuten schneller sei. Wenn ich meinen etwas flauen Magen ignorierte, war die Strecke aber eigentlich auch ganz spannend – die Berge wurden höher, die Täler enger, die Wälder dunkler und das Wetter schlechter. Am Straßenrand tauchten zudem immer wieder hohe, schlanke Heuhaufen auf, aus denen Äste ragten – entfernt erinnerten diese Gebilde an Gestalten, und plötzlich wurde mir wieder bewusst, dass wir uns mitten im berüchtigten Transsilvanien befanden.

Und dann erreichten wir Brașov und der Grusel war verflogen. Vorerst zumindest.

Ich muss zugeben, dass mir Brașov im Vergleich zu Sibiu und Sighișoara etwas weniger gut gefallen hat – irgendwie fehlt mir dort ein wenig das Liebliche. Andererseits ist die eingeklemmte Lage der Altstadt zwischen zwei Bergen definitiv beeindruckend, und ich wäre sehr gerne mit der Seilbahn hinaufgefahren, um mir das Ganze von oben anzuschauen. Beim nächsten Mal vielleicht.

Schloss Peleș

Am nächsten Morgen kehrte das seltsame Gefühl, in Transsilvanien zu sein, zurück, während wir auf der Bergstraße südlich von Brașov unterwegs waren. Ironischerweise waren wir in diesem Moment gerade dabei, Transsilvanien zu verlassen, denn unser nächstes Ziel – Schloss Peleș am Rande der Ortschaft Sinaia – liegt einige Kilometer außerhalb Siebenbürgens. Aber wen interessieren schon Fakten, wenn Gefühle so viel schöner sind? Die dunklen Wälder und halb verlassenen Dörfer, die wir durchquerten, ließen mich jedenfalls endlich nachvollziehen, warum die Region in der Popkultur so sehr mit Grusel- und Vampirgeschichten assoziiert wird. Der Anblick der wolkenverhangenen Gipfel, verfallenen Häuser, verschnörkelten Holzfassaden und Telefonkabeln am Straßenrand faszinierte mich jedenfalls sehr, und im Nachhinein hat mir dieser Abschnitt des Landes zumindest landschaftlich vermutlich am besten gefallen.

Schloss Peleș war möglicherweise das größte Highlight der Reise. Leider tummelten sich auch dort die Touristen, aber es lohnt sich ohne jeden Zweifel, die Mengen auszuhalten. Schon von außen sind das Schloss und die umliegenden Gebäude wunderschön anzuschauen, und dann ist da ja noch die großartige Berglandschaft, in die der Komplex eingebettet ist. Fast noch mehr hat mich jedoch das Innere des Schlosses beeindruckt, in dem fast jeder Raum in einem anderen Stil gestaltet zu sein scheint. Selten zuvor habe ich eine so große Pracht in so hoher Dichte zu Gesicht bekommen, und das obwohl ich mittlerweile in Wien wohne (wobei ich hier zugegebenermaßen selten einen Blick ins Innere von Schlössern werfe).

Wenn ich mir einen Ort hätte aussuchen können, an dem ich mehr Zeit verbringen möchte, dann wäre es ohne Zweifel Sinaia und die Gegend rund um Peleș gewesen. So viele überdimensionierte Prachtbauten auf so engem Raum, in einer Kleinstadt mitten im Wald, mit den beeindruckenden Berggipfeln im Hintergrund, die alles überragen – die Atmosphäre dort war wahnsinning beeindruckend. Im Herbst muss es dort bestimmt traumhaft sein…

Burg Bran

Leider blieben wir nicht in Sinaia. Stattdessen ging es als nächstes weiter nach Bran, um das dortige „Draculaschloss“ zu besichtigen. Klingt natürlich cool, der Ort ist in der Realität aber ziemlich ernüchternd. Die Burg ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten des Landes, und es ist offensichtlich, dass das nur aufgrund der Berühmtheit des Romans und des Namens „Dracula“ der Fall ist. Dabei hat die Burg aus verschiedenen Gründen quasi nichts mit der bekannten Vampirgeschichte zu tun, selbst wenn sie Bram Stokers Vorbild für das im Roman beschriebene Schloss gewesen wäre (was meines Wissens nach nicht ganz eindeutig ist). Das hält die Touristenmassen allerdings nicht davon ab, zu kommen, und vor Ort kann man sich kaum retten vor Dracula-Kitsch. Das ganze fühlt sich wie eine sehr ausgeklügelte Touristenfalle an. Und natürlich sind auch wir, dem Zwang der Massen folgend, hineingetappt, obwohl man es doch eigentlich hätte besser wissen können.

Und es ist ehrlich gesagt extrem schade, dass dieser Ort so kaputt gemacht wurde, denn die Burg selbst ist eigentlicht wirklich cool. Auch ohne Dracula ist das verwinkelte Gebäude sehr faszinierend, und die Lage auf einem Felsvorsprung ist ziemlich beeindruckend. Aber es macht keinerlei Spaß, diesen objektiv spannenden Ort zu besuchen, da die beengte Burg im Inneren vor lauter Touristen aus allen Nähten platzt. Und dann ist da noch das Touristen-Dorf – eine endlose Aneinanderreihung von Souvenir- und Essensständen – durch das man hindurchlaufen muss, um überhaupt in die Burg zu gelangen. Wahrscheinlich der unangenehmste Ort der gesamten Reise.

Je mehr ich im Nachhinein über die Burg gelesen habe, desto wütender macht mich das, was wir vor Ort gesehen haben. Denn selbst Vlad III., das „reale Vorbild“ für Graf Dracula, über den man in der Burg Bran alle möglichen schaurigen Details lesen kann, und mit dessen Statue die Leute dort gruselige Selfies machen, hat nicht nur nicht in Bran gelebt, sondern die Burg vermutlich kein einziges Mal in seinem Leben betreten. Das scheint mir eine nicht unwichtige Information zu sein, es wäre durchaus schön gewesen, wenn man das auch vor Ort hätte lesen können.

Fazit Bran: Aus der Ferne kann man sich die Burg auf jeden Fall anschauen, denn sie ist zugegebenermaßen sehr schön. Aber ich würde dringend davon abraten, in die Nähe der Burg zu kommen oder sie gar zu besichtigen. Nicht nur weil es keinen Spaß macht, sondern auch, weil man sich hinterher irgendwie über den Tisch gezogen fühlt. Aus finanzieller Sicht ist das Dracula-Märchen sicherlich eine gute Sache für die Betreiber, aber mir persönlich hätte es dort wesentlich besser gefallen, wenn weniger Touristen kämen, diese dann aber für die Burg Bran selbst und deren eigene Geschichte dort sind.

Fazit Siebenbürgen

Nach unserer Banatrundreise 2023 war ich mir relativ sicher, dass es mich aus touristischen Gründen nicht nochmal nach Rumänien ziehen würde. Nach der Siebenbürgen-Rundfahrt hat sich diese Ansicht sehr stark gewandelt, denn die Region hat mich zutiefst fasziniert. Vier Nächte waren ein guter Einstieg, um einen Überblick zu bekommen, doch an fast jedem der besuchten Orte wäre ich gerne länger geblieben, um die Umgebung weiter zu erkunden – ganz besonders in den Bergen rund um Brașov. Außerdem würde ich wirklich gerne einmal einen Bären in freier Wildbahn sehen (unter sicheren Bedingungen), und Rumänien scheint mir mit seiner großen Population prädestiniert dafür.

Ich gehe zwar nicht davon aus, dass ich allzu bald nochmal nach Rumänien fahren werde, denn das Land ist ohne Auto vermutlich etwas schwerer zu bereisen als die meisten westlich gelegeneren Länder Europas (wobei ich diesen Aspekt gerne nochmal ausführlicher recherchieren würde). Ich kann mir aber definitiv vorstellen, in einigen Jahren zurückzukommen, dann mit mehr Zeit. Aktuell ist meine Reiseliste noch ziemlich gut gefüllt mit anderen spannenden Zielen, aber Rumänien hat es jetzt auf jeden Fall mit auf diese Liste geschafft.

Gleichzeitig muss man allerdings auch feststellen, dass nicht nur ich diese Erkenntnis hatte. Rumänien mag aktuell vielleicht noch ein Geheimtipp sein, doch ich kann mir vorstellen, dass das nicht mehr lange so bleiben wird. Schon jetzt waren an vielen Orten (Sighișoara, Bran, Peleș) erstaunlich viele Touristen, während man laut meiner Oma noch vor ca. 15 oder 20 Jahren fast alleine dort gewesen ist. Einerseits freut es mich natürlich, dass die Leute Siebenbürgen mehr und mehr als attraktives Reiseziel wahrnehmen, andererseits wünscht sich ein (vielleicht egoistischer) Teil von mir aber auch, dass die Region von den Touristenmassen verschont bleibt, die man in vielen anderen europäischen Ländern sieht.

Es folgen ein paar Bonus-Fotos…

Bonus: Arad

Vor und nach der Siebenbürgen-Rundreise verbrachten wir wieder einige Nächte in Arad. Über diese Stadt habe ich beim letzten Mal bereits geschrieben, und es fühlte sich seltsam vertraut an, plötzlich wieder dort zu sein. Aus touristischer Sicht ist Arad zwar nicht die spannendste Stadt, aber aufgrund ihrer günstigen Lage in der Nähe der ungarischen Grenze bietet es sich tatsächlich an, dort auf dem Weg von und nach Siebenbürgen einen Zwischenstopp zu machen. Und ich mag die Atmosphäre im Zentrum der Stadt, rund um den hübschen begrünten Boulevard mit seinen verfallenden Prachtbauten und seinen bunt durcheinandergewürfelten Trambahnen.

Die Tage in Arad bestanden für mich hauptsächlich aus herunterkommen und entspannen vor und nach der Rundreise, doch ein paar Fotos habe ich natürlich trotzdem gemacht – die meisten davon aus dem Fenster unseres Hotelzimmers.

Bonus 2: Budapest

Auch wenn ich es schon seit langem einmal ändern wollte, war ich bis zu dieser Reise noch nie in Budapest. Auf der Hinreise verließ ich beim Umsteigen auch nur kurz den Bahnhof, um Proviant für die Weiterfahrt zu kaufen, doch auf dem Rückweg nach Wien buchte ich meine Züge so, dass mir einige Stunden in der ungarischen Hauptstadt blieben.

Ideale Bedingungen für eine Stadtbesichtigung herrschten dabei nicht – es war heiß, Budapest ist groß und meine Zeit war stark begrenzt, doch einen ersten Eindruck habe ich trotzdem bekommen. Und nun, da ich einmal für wenige Stunden dort war, freue ich mich schon sehr darauf, in Zukunft einmal für einen ausführlicheren Besuch zurückzukommen.

Da Budapest aber selbst an einem heißen Augusttag sehr fotogen ist, konnte ich auch in den wenigen Stunden ein paar Fotos machen, die mir gut gefallen. Und auch wenn es thematisch nicht ganz zu Siebenbürgen passt, möchte ich diese Bilder hier noch als kleinen Bonus mitveröffentlichen – ich bin mir sicher, dass es irgendwann in Zukunft noch mehr zu Budapest auf dem Blog zu lesen geben wird.

So viel also zu unserer kurzen Siebenbürgen-Rundreise. Danke fürs Lesen! Unter folgendem Link findet ihr einen Artikel mit Eindrücken aus Bratislava:

Meine Artikel zu Wien:

Viele weitere Reiseberichte gibt es hier:

Eine Auswahl meiner liebsten Fotos gibt es in der Galerie zu sehen:

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